Geschenkbuch Erzgebirgsweihnacht kein Bild vorhanden Autor(en) Joachim Kunze Erschienen 1998 - Neuauflage 2004 ISBN 3-9803680-5-X Ladenpreis 6,55 Euro Hier finden Sie eine Leseprobe Beschreibung Die schönste Zeit des Jahres ist im Erzgebirge die Weihnachtszeit. „...viele erfreuen sich jedes Jahr aufs Neue an dem weihnachtlichen Lichtermeer der Dörfer und Städte, an dem weihnachtlichen Kleid der Natur, stapfen in die Christmette über schneebedeckte Wege und Straßen, lauschen an den Adventstagen der Weisen der Weihnachtsmusikanten mit ihren schneebedeckten Flügeln, während vom Himmel herab weiße, wollige Schneeflöckchen kreiseln...“. So beschreibt der Autor das Weihnachtsland Erzgebirge. Er berichtet über Volkskunst und Brauchtum, erzählt die Geschichte der „Peremett“, die Entstehung der Schwibbögen und berichtet vom Weihnachtsessen dem „Neunerlei“. Durchzogen mit Gedichten und Sprüche in erzgebirgischer Mundart, vielen Abbildungen und als Anhang eine Laubsägearbeit aus der Kunststube Taulin Oberwiesenthal, wird das Buch herausgegeben.
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Leseprobe
Leseprobe Geschenkbuch Erzgebirgsweihnacht
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3-9803680-5-X
Joachim Kunze
1998 - Neuauflage 2004
6,55 Euro
Leseprobe: De Peremett (Auszug) / Die Pyramide
Schon lange ist die Pyramide – im gebirgischen Dialekt „Peremett“- ein wichtiges Teilstück erzgebirgischer Weihnacht, von der kleinsten Miniaturpyramide, die der Bastler in einer Walnußschale untergebracht hat, über die Pyramiden verschiedenster Formen und Größen in den Weihnachtstuben bis zu den ganz hohen auf Marktplätzen und an anderen zentralen Punkten. Groß ist die Erwartung und Vorfreude von jung und alt in den Familien, wenn die alte wuchtige Stockwerk-Pyramide alljährlich in der Vorweihnachtszeit wieder aus ihrem hölzernen Aufbewahrungsschrank, in dem sie mehr als zehn Monate ruhte, um sich von ihrer „Dreharbeit“ der vergangenen Weihnacht zu erholen, befreit wird. Ein gewaltiges Stück Familiengeschichte haftet an ihr, drehte sie sich doch schon liebevoll und andächtig bewundert zu Zeiten der Eltern, der Groß- und Urgroßeltern und vielleicht noch ältere Generationen. Ihnen allen brachte sie mit dem Schein ihrer wuchtigen Kerzen das wahre Licht der Freude und des weihnachtlichen Glanzes. Fast rückte sie den Christbaum, die natürliche „grüne Pyramide“, hinsichtlich seiner Bedeutung etwas in den Hintergrund.

