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Spieldosen aus dem Erzgebirge
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Musikspieldosen mit mechanischem Spielwerk
1. Beschreibung:
2. Bei der Kaufentscheidung ist bitte zu beachten:
Mit der Entscheidung für den Kauf einer Musikspieldose mit mechanischem Werk, verzichtet man bewußt auf die Anforderungen einer modernen Musikwiedergabe.
3. Wartung und Pflege:
4. Was man noch von Musikspielwerken wissen sollte:
Musikspielwerke werden in der Schweiz seit 1865 in den vielfältigsten Ausführungen hergestellt. Ein Unterscheidungsmerkmal ist die Stimmbreite. Gegenwärtig werden hauptsächlich 18-, 28- und 36stimmige Spielwerke eingebaut. Angeboten werden aber auch 22- und 50stimmige oder darüber hinaus. Die mechanischen Musikspielwerke können eine Antriebsachse, die in vorangeschilderter Art und Weise eine Laufscheibe antreibt. 18stimmige Werke drehen im Uhrzeigersinn, 28stimmige entgegen. Manche sind aber auch nur für die Klangwiedergabe gedacht. Den Lauf eines Spielwerkes kann man in vielen Fällen durch eine Stoppeinrichtung anhalten. Häufig wird ein einfacher Metall- oder Holzstab benutzt, der in das Hemmwerk eingeschoben wird und das Werk damit zum Halten bringt.
Wir danken für Ihr Interesse, Ihre
Erzgebirgische Volkskunst Seiffen
Richard Glässer GmbH
Geschichte der Spieldose
Die Geschichte der Spieldose
Eine Spieldose ist ein mechanisches Musikinstrument. Es begann mit der Erfindung der sogenannten Zungenspielwerke Mitte des 18. Jahrhunderts. Die meisten dieser Spielwerke wurden in der Schweiz in der Nähe von Genf gebaut. Jede Tonzunge mußte einzeln angefertigt, abgestimmt und dann auf den Zungenbalken aufgeschraubt werden. Eine recht mühsehlige Arbeit. 1790 gelang es, 4 bis 5 Tonzungen aus einem Stück anzufertigen, was schon eine große Verbesserung war. Durch ein besonderes Verfahren konnte 1810 ein Spielkamm mit einer neuen Arbeitsweise so hergestellt werden, daß nur noch das Abstimmen der einzelnen Zungen nötig war.
Ein Spielkamm ist ein Objekt aus Stahl in der Form eines Kammes mit abgestuften Zähnen von kurz nach lang. Diese Zähne dienen als Tonzungen. Jede Tonzunge wird auf einen bestimmten Ton abgestimmt. Ein drehender Zylinder, der mit Stahlstiften besetzt ist, tastet diese Zungen ab und bringt sie in Schwingung, wodurch eine bestimmte Melodie entsteht.
Die zart spielenden Werke traten einen Siegeszug in die ganze Welt an. In allen Ausführungen finden wir sie: als Spieldose im Holzkasten, als Spieluhren, eingebaut in Schmuckkästchen oder in Dosen mit tanzenden Puppen usw. Ohne zu übertreiben darf man sagen, daß die Musikdose das am meisten verbreitete mechanische Musikinstrument war und bis heute ist.
Sowohl quer durch alle sozialen Schichten als auch über die ganze Erde verbreitet finden sich Musikdosen. Kein Wunder also, daß die kunstfertigen erzgebirgischen Spielzeugmacher auch Spieldosen herstellten und herstellen. So verschieden wie die angezupften "Metallstimmen", so vielgestaltig sind auch die figürlichen Motive in ihrer Darstellung, Bemalung und Ausstattung. Geliebte Motive sind dabei Engelsminiaturen und die Geburt Christi.
1998 erfolgte die Eintragung der Chemnitzer Weihnachtsmarktspieldose in das Guinnessbuch der Rekorde. Mit einem Durchmesser von 4,60 m handelt es sich um die größte Spieldose der Welt. Auf der Spieldose zieht der Weihnachtsmann einen mit Geschenken beladenen Schlitten. Eine Eisenbahn dreht ihre Runden, und Nussknacker und Reiterlein verkörpern die Weihnacht im Erzgebirge.
Der Erzgebirgsonlineshop http://www.raeuchermann-stube.de entstand aus den Seiten von http://www.proaktion.de.




